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Eine gesundheitspolitische Diskursanalyse im Hinblick auf eine Öffentlichkeitsarbeit für “Anonyme Geburt und Babyklappe” in Wien

Die Arbeit setzt sich mit der Problematik einer ungewollten Schwangerschaft und der damit verbundenen Situation für Frauen auseinander. Der Schwerpunkt wurde auf die Kommunikationspolitik seitens der verantwortlichen Institutionen und den daraus resultierenden öffentlichen Diskurs gelegt.

Der theoretische Teil der Arbeit bietet einen Überblick zum Forschungsstand des Social Marketing, hier vor allem als Marketing im Gesundheitsbereich verstanden. In Bezugnahme auf verschiedene Verhaltenstheorien zur Änderung des Gesundheitsverhaltens wird der theoretische Schwerpunkt auf die Kommunikationspolitik gelegt, vor allem auf die Methodik des Campaigning. Unterschieden werden nicht nur die verschiedenen Teilöffentlichkeiten, sondern auch die Auftraggeber solcher Kampagnen, unterteilt in Staat, NGO und Wirtschaft (i. S. des Soziosponsoring).

Der empirische Teil beschäftigt sich mit einer Diskursanalyse (kritische Diskursanalyse nach Siegfried Jäger) zum Thema Findelwesen. Die Studie gliedert sich hier in drei Teile: den historischen Diskurs, den Expertendiskurs und den Mediendiskurs.
Das Ergebnis der Arbeit ist eine Aufarbeitung des Marketing für anonyme Geburt und Babklappe und ein Ausblick auf zukünftige kommunikationspolitische Überlegungen und bietet eine Basis zur Diskussion rund um das Thema “ungewollte Schwangerschaft”.