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Editorial

München und Zürich, 23. März 2021

Liebe transfer-Leser*innen,

einige von Ihnen werden sich schon gewundert haben, wo die aktuelle Transfer-Ausgabe denn bleibt. Uns erreichten in der Redaktion sogar besorgte Anfragen, ob die Zeitschrift eingestellt wurde. Mitnichten! Das Gegenteil ist der Fall: Uns hat für die aktuelle Ausgabe eine größere Menge an Abstracts als üblich erreicht, sodass wir schier aus Überforderung das Veröffentlichungsdatum nach hinten verschieben mussten.

Umso mehr freuen wir uns, Ihnen nun endlich die erste Ausgabe 2021 präsentieren zu dürfen. Die Mehrarbeit haben wir sehr gerne gemacht, den dies bedeutet natürlich auch, dass wir noch mehr exzellente Abschlussprojekte redigieren durften. Diese sind thematisch dieses Mal besonders breit gefächert, ein Trend lässt sich hier kaum ausmachen. Wir haben aktuelle Themen wie Populismus, Verschwörungstheorien und Nachhaltigkeit vertreten, etwa mit Arbeiten zur kommunikativen Struktur rechtspopulistischer und verschwörungstheoretischer Instagram-Beiträge oder zur medialen Darstellung der Fridays for Future-Bewegung. An Bedeutung scheint die Plattform Instagram als Untersuchungsgegenstand zu gewinnen, und zwar in Bezug auf ganz unterschiedliche Themenbereiche: Hier finden sich qualitative und quantitative Studien von Influencer-Marketing und Fitspiration über sozialen Normen und Informationsnutzung bis hin zu Extremismus und Verschwörungstheorien. Facebook scheint dagegen eher ausgedient zu haben.

Anders als vermutet sind nur vereinzelte Beiträge zu kommunikationswissenschaftlichen Fragestellungen rund um das Thema Covid19-Pandemie zu finden. Das ist aus unserer Sicht aber gut zu verkraften, hier sollte sich genug Lesestoff an anderer Stelle finden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der umfangreichen Lektüre. Bleiben Sie gesund!

Mit den besten Grüßen aus München und Zürich

Ihr transfer-Redaktionsteam

Christina Peter, Julian Unkel und Tobias Frey