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Das Image der Ludwig-Maximilians-Universität München

Eine Untersuchung der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung

Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, welches Image der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in der Süddeutschen Zeitung zugeschrieben wird und von wem dieses Bild gezeichnet wird.
Die theoretischen Ausführungen widmen sich dem Ansatz der sog. ‚Münchner Schule‘ (Hans Wagner; die Trennung von Mitteilungs- und Vermittlungsprozess voraussetzend sollte der Journalist – einem Gesprächsleiter gleich – den verschiedenen am öffentlichen Gespräch beteiligten Personen ein Forum bieten und diese gesellschaftsweit vernehmbar machen) und ihren Anforderungen an „sauberen“ Journalismus. Zudem wird versucht, den diffusen Begriff des Images, dem in der Literatur vielerorts Unschärfe vorgeworfen wird, fassbar zu machen.
Zur Erfassung des Images der LMU wurde die Methode der zeitungswissenschaftlichen Inhaltsanalyse eingesetzt, mit deren Hilfe jede vermittelte Mitteilung auf ihren Urheber zurückgeführt, und die Realität, so wie sie sich im jeweiligen Text darbietet, erfasst und analysiert werden kann. Die Untersuchung ist als Mehrebenen-Untersuchung konzipiert und fragt u.a. ob der Leser erkennen kann, wer der Urheber der jeweiligen Aussage ist, welche Merkmale die jeweiligen Urheber kennzeichnen, über welche Themen sie reden (Partner-Ebene), welche Teilbereiche der Ludwig-Maximilians-Universität München bewertet werden (Bewertungs-Ebene) und welche Eigenschaften dem jeweiligen Bewertungsobjekt zugeschrieben werden (Kennungs-Ebene).