transfer 20(2) » Rezeptions- und Wirkungsforschung

„Angst zu Zeiten der Ebola-Epidemie“

Eine quantitative Analyse über das Informationsverhalten der deutschen Bevölkerung während der Ebola-Epidemie unter der Berücksichtigung von Angst

›Der schwerste öffentliche Gesundheitsnotfall in modernen Zeiten‹, ›Ebola wird zum tödlichen Alltagsbegleiter‹. Derartige Informationen können bei jenen Personen, die mit diesen in Kontakt kommen, Angst auslösen. Angst gilt es zu bewältigen, da sie als unangenehm empfunden wird. Angstbewältigung kann sich in der Zuwendung zu oder in der Vermeidung von Informationen äußern. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Erkenntnisse über das Informationsverhalten der Bevölkerung während der Ebola-Epidemie, unter besonderer Berücksichtigung von Angst und zusätzlich im Kontext von Selbstwirksamkeitserwartungen, zu gewinnen. Durch eine quantitative Sekundäranalyse eines Paneldatensatzes, der von Oktober 2014 bis Februar 2015 am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover erhoben wurde, konnten nützliche Erkenntnisse hinsichtlich des Zusammenhangs von Angst und Informationsverhalten auch im Kontext von Selbstwirksamkeitsüberzeugungen der Befragten generiert werden.